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Terman

 
     
   
Lewis Madison, 1877–1956. Der Pionier der amerikanischen Psychologie wurde vor allem für seine Forschungen in den Bereichen der Intelligenzmessung und durch Erziehungsexperimente mit intellektuell begabten Kindern bekannt. Terman wuchs als zwölftes von vierzehn Kindern auf der kleinen Farm seiner Eltern in Indiana auf, studierte am Central Normal College in Danville, an der Indiana University und schließlich an der Clark University bei G. S. Hall, einem der ersten Experimentalpsychologen der USA. 1905 promovierte er mit einer Arbeit über Tests. Von 1906 bis 1910 unterrichtete er als Lehrer für Psychologie und Pädagogik an der State Normal School in Los Angeles, 1910 ging er an die Stanford University in Kalifornien, wo er später Professor für Psychologie wurde. Terman prägte den Begriff des Intelligenzquotienten (IQ), konstruierte mehrere Testverfahren und bearbeitete u.a. die “Stanford Revision” der Binet-Simon-Testreihen für die amerikanischen Verhältnisse. Er beschäftigte sich mit schulischer Psychohygiene, führte Vererbungsstudien zur Genialität durch und verglich die Höhe des Intelligenzquotienten mit dem Lebensstil. Zu seinen Publikationen gehören u.a. “The Measurement of Intelligence” (1916), “The Intelligence of School Children” (1919), “The Stanford Achievement Test” (1923) und “Genetic Studies of Genius” (1925–1959, von seinem Nachfolger in Stanford, M. Oden, fortgesetzt), eine Langzeitstudie in fünf Bänden, die die Entwicklung von 1500 begabten Kindern bis ins Alter von 45 Jahren beschreibt.


 
     
 
 
 
     
 
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