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Thorndike

 
     
   
Edward Lee, 1874–1949, Psychologe und Pädagoge, gilt als einer der Väter des Behaviorismus. Der Schüler von William James in Harvard promovierte 1898 an der Columbia University in New York mit einer experimentellen Arbeit über die Intelligenz von Tieren. Hühner, Katzen und andere Tiere mußten in einem “Problemkäfig” lernen, ihn durch das Bedienen verschiedener Mechanismen zu verlassen. Im Jahr 1899 erhielt er eine Professur an der Columbia University, wo er bis zu seiner Emeritierung blieb. Thorndike bezeichnete seine Theorie als “Konnektionismus”. Danach erfolgt Lernen bei Tier und Mensch durch “Versuch und Irrtum” oder, wie er es später formulierte, durch “Auswahl und Verbindung”. Ein Tier im Käfig probiert verschiedenes aus, berührt es zufällig eine richtige Taste, öffnet sich der Käfig, und der erste Lernschritt ist vollzogen. Das Lernen beginnt mit dem Zufall, wird durch Wiederholung gefördert, und Falsches wird allmählich eliminiert. Sein “Effektgesetz” besagt, daß eine befriedigende Reaktion in einer bestimmten Reizsituation den Lernerfolg verstärkt. Später übertrug Thorndike seine zunächst an Tieren erprobte Trial-and-error-Methode auf den Menschen und wandte sie zur Entwicklung von Lehrtechniken für den Unterricht an. Bekannt wurden auch seine verschiedenen Intelligenz- und Begabungstests.


 
     
 
 
 
     
 
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