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Volkelt

 
     
   
Hans, 1886–1964, deutscher Psychologe. 1912 Promotion an der Universität Leipzig bei W. Wundt, im Anschluß Mitarbeiter F. Kruegers an den Universitäten in Halle und Leipzig. 1919–1922 Volontärassistent, 1922–1930 Assistent am Institut für experimentelle Psychologie der Universität Leipzig, 1921 dort Habilitation. 1930–1945 außerplanmäßiger Professor für Kindes- und Pädagogische Psychologie, 1939–1945 Direktor des neu gegründeten Psychologisch-Pädagogischen Instituts der Universität Leipzig. Volkelt war mit F. Krueger, O. Klemm und A. Wellek an der Entwicklung der sogenannten genetischen Ganzheitspsychologie beteiligt, in der die Untersuchung ganzheitlicher Strukturen seelischen Erlebens, insbesondere sogenannter Komplexqualitäten, im Zentrum steht (Grundbegriffe der Ganzheitspsychologie, 1934). Er befaßte sich insbesondere mit entwicklungspsychologischen Fragen (Fortschritte der experimentellen Kinderpsychologie, 1926). Volkelt sah in der Ganzheitspsychologie einen Beitrag zur sogenannten Neuordnung des völkischen Lebens und wurde als überzeugter Nationalsozialist 1945 entlassen und interniert.


 
     
 
 
 
     
 
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