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Wellek

 
     
   
Albert, 1904–1972, österreichisch-deutscher Psychologe. 1926 Absolvierung des Staatskonservatoriums Prag, Abteilung Komposition. 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Wien, 1933–1939 Assistent am Psychologischen Institut der Universität Leipzig, 1939 dort Privatdozent. 1940–1942 Tätigkeit als Wehrmachtspsychologe, 1942–1944 Vertretungsprofessor für Psychologie an der Universität Halle, 1943 zusätzlich Vertretungsprofessor an der Universität Breslau. 1946–1972 Professor und Direktor des Psychologischen Instituts der Universität Mainz. Nachhaltig beeinflußt von K. und Ch. Bühler und insbesondere von F. Krueger gilt Wellek als Vertreter der Leipziger Schule der Ganzheitspsychologie (Ganzheitspsychologie und Strukturtheorie, 1955). Im sogenannten Methodenstreit der deutschen Psychologie verteidigte er in den 50er Jahren diese Tradition gegenüber der zunehmenden Rezeption des in den USA dominierenden experimentellen Forschungsstils. Er befaßte sich insbesondere mit Charakterologie (Das Problem des seelischen Seins, 1941; Die Polarität im Aufbau des Charakters, 1950) und Musikpsychologie (Musikpsychologie und Musikästhetik, 1963).


 
     
 
 
 
     
 
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