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Weizsäcker

 
     
   
Viktor von, 1886–1957, Internist, Neurologe und Psychosomatiker. Er wurde 1923 Professor in Heidelberg, 1941 in Breslau, 1946 erneut in Heidelberg. Mit L. Krehl und R. Siebeck begründete Weizsäcker die sog. Heidelberger Schule einer anthropologischen Medizin. Er ließ sich von Psychoanalyse und Tiefenpsychologie in seiner Auffassung psychosomatischer Krankheiten leiten und verfocht eine Humanisierung der Medizin. In seiner Gestaltkreislehre (Der Gestaltkreis, Theorie der Einheit von Wahrnehmen und Bewegen, 1940) beleuchtet er die (regel-) kreisförmige Interaktion zwischen Organismus und Umwelt. Krankheiten sind ihm ein Gesamtvorgang somatischer, psychischer (emotionaler und kognitiver) Prozesse. Weitere Schriften sind Soziale Krankheit und soziale Gesundung (1931), Grundfragen medizinischer Anthropologie (1948), Natur und Geist, Erinnerungen eines Arztes (1954), Menschenführung (1955). Gesammelte Schriften werden seit 1986 ediert.


 
     
 
 
 
     
 
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