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ärztliche Urteilsbildung

 
     
   
ärztliche Urteilsbildung, Beurteilung des Gesundheitszustandes von Patienten, ist von weitreichender Bedeutung für die Entwicklung individueller und gesellschaftlicher Präventionsstrategien (Prävention) und Veränderungen des Gesundheitssystems. Die Urteile bzw. Gesundheitsmessungen sind Entscheidungs- und Orientierungsgrundlage ärztlichen Handelns; sie entscheiden über die Durchführung oder Unterlassung weiterer diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen - von Beratung über Medikation bis zu invasiven Eingriffen (Arzt-Patient-Beziehung). Insofern sind die ärztlichen Urteile und die Güte der Gesundheitsmessungen, ihre Zuverlässigkeit und ihre Gültigkeit, von allerhöchster, lebenswichtiger Bedeutung für jeden einzelnen. Nachdem lange Zeit die empirische und methodische Überprüfung der Gültigkeit ärztlicher Urteile vernachlässigt wurde, mehren sich - nicht zuletzt aufgrund ärztlicher "Kunstfehler", die an die Öffentlichkeit sickern - Forderungen, die Qualität medizinischer Gesundheitsmessungen zu überprüfen und zu verbessern (Gesundheitsmessungen).

Literatur

Grande, G. (1998). Gesundheitsmessungen. Unterschiedliche Gültigkeitsbereiche von Arzt- und Patientenangaben. Heidelberg: Asanger.
 
     
 
 
 
     
 
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