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ästhetische Erziehung

 
     
   
ästhetische Erziehung, wird mit F. Schillers "Briefen über die ästhetische Erziehung" (1793) verbunden, die sich damals in der Schule als "humanistisch-literarische Bildung" für die Kinder der "höheren Stände" bzw. als "Reinlichkeitserziehung für die Kinder der "niederen Volksklassen" realisierte. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Ruf nach einer eigenständigen deutschen Kunsterziehung laut, als Basis einer deutschen Nationalkultur, die noch alle Künste (Literatur, Tanz, Musik, Bildende Kunst etc.) umfaßte. Später verengte sich der Begriff der Kunsterziehung auf "bildenden Künste", "Musische Bildung", "Kunstunterricht", "Erziehung durch Kunst", "Kunsterziehung" und "Visuelle Kommunikation" (mit Einbezug der modernen Massenmedien). Inzwischen impliziert ästhetishe Erziehung die Entfaltung der Phantasie und Kreativität sowie Entwicklung und Übung von Gestaltungsfähigkeit, aber auch das Erkennen, Genießen, Beurteilen und Interpretieren von ästhetischen Erscheinungen (Kunstpsychologie).
 
     
 
 
 
     
 
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