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Job Enrichment

 
     
 
Arbeitsbereicherung, ist ebenso wie Job Enlargement (Arbeitserweiterung) und Job Rotation (Arbeitswechsel) eine Maßnahme zur Humanisierung der Arbeitswelt. Darüber hinaus kann dem Job Enrichment als motivierendes Element auch eine Bedeutung für die Produktivitätssteigerung zukommen. Über eine primär qualitative Vergrößerung des individuellen Aufgabenfeldes soll mit Hilfe dieser Maßnahme die Arbeit des einzelnen Mitarbeiters interessanter, abwechslungsreicher und damit letztlich auch befriedigender und motivierender gestaltet werden. Die Arbeitsbereicherung erfolgt dabei in vertikaler Richtung: Einem Mitarbeiter, der bislang für eine sehr eng umrissene Aufgabe zuständig war, wird im Zuge des Job Enrichments auch die Verantwortlichkeit für die Planung und Kontrolle seiner Tätigkeit übertragen. Die Methode des Job Enrichments steht in der Tradition der humanistischen Theorien der Arbeits- und Organisationspsychologie und wurde erstmals im Zusammenhang mit der Theorie von Herzberg beschrieben. Herzberg wendet sich dabei gegen Methoden der quantitativen Arbeitsfeldvergrößerung, in der er lediglich die Aneinanderreihung stupider Teilarbeitsschritte sieht. Fraglich erscheint jedoch, ob nicht viele Menschen auch schon in einer solchermaßen horizontalen Arbeitsfeldvergrößerung eine ihren Bedürfnissen entsprechende, hinreichende qualitative Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen sehen. Heute zählt das Job Enrichment zu den etablierten Prinzipien der Arbeitsplatzgestaltung. In versteckter Form findet es sich auch in der Gruppenarbeit wieder, wenn mehrere Mitarbeiter gemeinsam die Verantwortung für die Planung, Produktion und Kontrolle eines (Teil-)Produktes übernehmen.


 
     
 
 
     
 
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