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Mensch-Maschine-System

 
     
   
Abk. MMS, die zeitweilige Verbindung und Wechselwirkung zwischen dem Menschen, der biologischen Gesetzen der Informationsverarbeitung unterworfen ist, und der physikalischen Gesetzen gehorchenden Technik (Maschine). Ziele des Zusammenwirkens sind optimale Integration, Kontrolle und Führung von Parametern oder Operationen zur Steuerung des technologischen Prozesses im Rahmen der materiellen Produktion oder zur Lösung von Problemen in der Produktionsvorbereitung. Mensch-Maschine-Systeme sind v.a. ein Gegenstandsbereich der Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung. Die Analyse des MMS kann im Hinblick auf die geometrische Auslegung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsmittel (anthropometrische Arbeitsplatzgestaltung) und auf den Informationsfluß im Mensch-Maschine-System (Systemergonomie) geschehen. Die anthropometrische Arbeitsplatzgestaltung bezieht sich auf die Gestaltung des Seh-, Greif- und Fußraumes, von Körperunterstützungen (z.B. Sitze) sowie auf die Anordnung von z.B. Anzeigen. Neben der Kenntnis der relevanten sinnesphysiologischen Grenzen und Bedingungen (z.B. Auflösungsvermögen des Auges, Bewegungsgenauigkeit der Extremitäten), die für die Gestaltung von Anzeigen und Stellteilen notwendig sind, spielt für die Gestaltung des Greif- und Fußraumes und von Körperunterstützungen insbesondere die unterschiedliche Größe der Menschen eine vorrangige Rolle (Angewandte Psychologie, Systemzuverlässigkeit).

Literatur

Timpe, K.-P. (1988). Entwurf und Gestaltung von Mensch-Maschine-Systemen. In D. Frey, C. G. Hoyos & D. Stahlberg (Hrsg.), Angewandte Psychologie. Ein Lehrbuch. Weinheim: Beltz.


 
     
 
 
 
     
 
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