A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Messer

 
     
   
August Wilhelm, 1867–1947, Philosoph, Pädagoge und Psychologe. Studium der klassischen Philologie, Deutsch, Geschichte und Philosophie. 1890 Prüfung für das höhere Lehramt, 1890–1910 Gymnasiallehrer. 1893 Promotion und 1899 Habilitation in Gießen. 1904 Ernennung zum a. o. Professor, 1904/1905 zwei Forschungssemester bei Oswald Külpe in Würzburg. 1908 Lehrauftrag für experimentelle Psychologie und experimentelle Pädagogik in Gießen. 1910–1933 o. Professor für Philosophie und Pädagogik in Gießen. Nachhaltig beeinflußt von Oswald Külpe und der Würzburger Schule befaßte Messer sich mit Denkpsychologie (Empfindung und Denken, 1908). In der Pädagogik verfolgte er idealistische Positionen und trat einer rein experimentellen Orientierung entgegen (Pädagogik der Gegenwart, 1926). In mehreren Auflagen erschienen Geschichte der Philosophie (3 Bände, 1912) und Geschichte der Pädagogik (3 Bände, 1925). 1905 veröffentlichte er unter dem Pseudonym A. Friedwalt den Roman Katholische Studenten. Er war Gründer (1925) und Herausgeber der gemeinverständlichen Monatsschrift Philosophie und Leben.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Messen
Meßskala
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : sexuelle Spiele | Enkodierinput | Assoziationsgesetze
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon