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Porter-Lawler-Modell

 
     
   
ein Motivationsmodell, das eng mit den Vroomschen Vorstellungen (VIE-Modell) verbunden ist, sich aber stärker auf die besonderen Gegebenheiten in industriellen Organisationen konzentriert. Es ist ein sog. Zirkulationsmodell der Beziehung zwischen der Arbeitsleistung und dem Endzustand im Arbeitsprozeß, der Arbeitszufriedenheit. Die beiden Kernpunkte des Modells sind: 1) die Erwartung, durch erhöhte Bemühungen ein Ziel zu erreichen; 2) gute Arbeitsleistung wird zu den gewünschten persönlichen Zielen führen. Porter und Lawler postulieren somit, daß die individuelle Motivation am Arbeitsplatz bestimmt wird von den Wahrscheinlichkeiten, daß 1) erhöhte Bemühungen zu verbesserter Arbeitsleistung führen, und daß 2) erhöhte Arbeitsleistungen zu Zielen und Ergebnissen führen, die für die Person "Valenz" (Wertigkeit, Anziehungskraft) haben. Außerdem wird angenommen, daß diese beiden Wahrscheinlichkeiten eine multiplikative Beziehung zueinander aufweisen. Eine große Anzahl bislang durchgeführter empirischer Studien belegt die Richtigkeit des Porter-Lawler-Modells und seiner Postulate in den wesentlichen Punkten.

Literatur

Weinert, A. B. (1998). Organisationspsychologie (4. Aufl.). Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union.


 
     
 
 
 
     
 
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