A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Rohracher

 
     
   
Hubert, 1903–1972, österreichischer Psychologe. Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie und Psychologie, 1926 Promotion zum Dr. phil. in München, 1927 zum Dr. iur. in Innsbruck. 1930–1938 wissenschaftliche Hilfskraft am Psychologischen Institut in Innsbruck, 1932 dort Habilitation. 1938 Entzug der Lehrbefugnis aus politischen Gründen, 1939–1941 Heerespsychologe in Salzburg. 1941–1943 Dozent an der Universität Innsbruck, 1943–1947 außerordentlicher, 1947–1972 ordentlicher Professor für Psychologie an der Universität Wien. Rohracher befaßte sich zunächst mit Persönlichkeitspsychologie und vertrat die Auffassung, daß Vererbung einen entscheidenden Einfluß auf die Persönlichkeit ausübe (Kleine Einführung in die Charakterkunde, 1934). Sein Hauptarbeitsgebiet war die Neuropsychologie. Er führte elektroenzephalographische Experimente durch, um den Zusammenhang zwischen Vorgängen des Gehirns und psychischen Prozessen zu erforschen (Die Vorgänge im Gehirn und das geistige Leben, 1939; spätere Auflagen erschienen unter dem Titel Die Arbeitsweise des Gehirns und die psychischen Vorgänge). Seine Einführung in die Psychologie (1947) erschien in zahlreichen Auflagen.

Literatur

Rohracher, H. (1972). Hubert Rohracher. In L. J. Pongratz, W. Traxel & E. G. Wehner (Hrsg.), Psychologie in Selbstdarstellungen (S. 256-287). Bern: Hans Huber.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Roheim
Rohwerte
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Bewertungstheorien | Träumer | Wernicke-Zentrumt
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon