A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Selbstheilungskräfte

 
     
   
1) Fähigkeit eines Organismus, Krankheiten, Verletzungen und funktionelle Störungen zu überwinden. Hierzu gehören u.a. das Immunsystem, die Möglichkeit der Ausscheidung über Haut, Niere, Lunge und Darm, das Enzymsystem, die Entgiftung durch die Leber. Das Ausmaß der Selbstheilungskräfte ist zum einen genetisch, zum anderen durch die Lebensführung (z.B. Ernährung, Schlaf, Streß, Medikamenten- und Drogenmißbrauch) bedingt. Bei Erkrankungen sollten die Selbstheilungskräfte unterstützt werden; so sollte z.B. dem erhöhten Schlafbedürfnis, reduziertem Appetit und einem mäßigen Temperaturanstieg bei einem Infekt nicht entgegengewirkt werden. 2) Therapieansatz der Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. die Stärkung der menschlichen Ressourcen. Humanistische Theorien gehen davon aus, daß der Mensch Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Körperlich-seelische Gesundheit kann durch eigene Kraft und Motivation wiedergefunden werden.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
selbstgesteuertes Lernen
Selbsthilfe
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Condensed Experiences | Reproduktion | Neuron
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon