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Sprachmodell der Linguistik

 
     
   
ein Meta-Modell, das die Übersetzungsregeln beschreibt, nach denen Phänomene, die wir in unserer Umwelt oder in unserer inneren Verarbeitung wahrnehmen, in eine sprachliche Form zu fassen sind. Die wesentlichen Übersetzungsmuster sind die Selektion (Tilgung), die Verallgemeinerung (Generalisierung) und die semantische Umformung. Ihre Wirkung läßt sich an den Regeln beschreiben, mit denen eine Landschaft auf der Landkarte dargestellt wird. Die Landkarte muß auswählen, vieles wird weggelassen. Alle Elemente einer Klasse werden auf die gleiche Weise dargestellt. Und die Zeichen der Darstellung entsprechen einer bestimmten Bedeutung, die in der Legende vereinbart ist. Diese Übersetzung ist notwendig: Jede Landkarte muß verkleinern, sonst ist sie unbrauchbar. Aber wer die Legende kennt, kann die Karte sinnvoll nutzen. Das gleiche gilt für die Sprache. Allerdings kennen hier viele die ”Legende” nicht bewußt, deshalb ist die Übersetzung oft unscharf. Im Neurolinguistischen Programmieren ist die bewußte Anwendung des Sprachmodells eine Methode, um sowohl inhaltliche Informationen zu präzisieren als auch die ”Legende” des Sprechers zu analysieren.


 
     
 
 
 
     
 
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