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Sprachstörung

 
     
   
manchmal etwas ungenau für alle Störungen des Sprechens und des Sprachverstehens verwendeter Begriff (Sprechstörung, Stimmstörung), z.B. für Aphasien, Stottern, Poltern, Stammeln. Im engeren Sinne bezieht sich die “Sprachstörung” nur auf solche Störungen des Sprechens, bei denen eine Schädigung des Zentralnervensystems und eine dadurch bedingte kognitive Beeinträchtigung des Sprachverstehens (Sprachwahrnehmung, Sprechen, Sprachverarbeitung) im Vordergrund steht. Wird Sprachstörung in diesem engeren Sinne definiert, dann gelten die verschiedenen Formen der Aphasie als Sprachstörung, bspw.: Amnestische Aphasie, Broca-Aphasie, Wernicke-Aphasie, Globale Aphasie (Einteilung nach Poeck). Bei den Aphasien liegt trotz intakter Sprech- und Hörorgane ein völliger oder teilweiser Verlust der schon vorhandenen Fähigkeit vor, sprachliche Informationen zu geben oder zu verstehen. Ursächlich ist ein hirnorganischer Prozeß, z.B. ein Tumor, ein Schlaganfall (Apoplexie) oder ein frühkindlicher Hirnschaden.


 
     
 
 
 
     
 
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