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Zivilisationskrankheit

 
     
   
die indirekte Folgen des zivilisierten Daseins, der industriellen Lebensbedingungen und fortschreitender Umweltzerstörung: chronisch-degenerative Erkrankungen, z.B. Herz- und Kreislauf-, Rücken- oder Verdauungsbeschwerden, Allergien, Karies, Diabetes, Suchterkrankungen und seelische Befindlichkeitsstörungen. Als direkte Ursachen gelten Über? und Fehlernährung (ernährungsabhängige Krankheiten), überwiegend sitzende Tätigkeiten, Bewegungsmangel, Reizüberflutung und chronischer Streß. Aufgrund der Fortschritte bei der medizinischen Versorgung breiter Bevölkerungsschichten im Zuge der Medikalisierung stellen Zivilsationskrankheiten und nicht mehr infektiöse Erkrankungen (wie noch im 19. Jahrhundert) in westlichen Gesellschaften die demographisch verbreitetsten Krankheiten dar. Ihre Behandlung erfolgt heute im Rahmen einer psychosomatisch und psychosozial orientierten Medizin.


 
     
 
 
 
     
 
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