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Bender

 
     
   
Bender, Hans, 1907-1991, ein Pionier der Parapsychologie, der um die Anerkennung bzw. universitäre Institutionalisierung dieses Bereichs rang. Er studierte von 1925 bis 1933 Philosophie, Französische Literatur und Psychologie in Paris, Heidelberg und Bonn. Hier wurde Bender durch Pierre Janet und Erich Rothacker zur Untersuchung unbewußter Prozesse angeregt. Er war der Überzeugung, manche Menschen seien in der Lage, komplizierte unbewußte Handlungen (z.B. automatisiertes Schreiben) zu zeigen, seien sich über diese Prozesse allerdings nicht im Klaren. Diese mentalen Automatismen enthielten Informationen, die die Probanden offensichtlich auf üblichem Wege nicht erworben hatten. Unterstützt durch den Parapsychologen Hans Driesch, der Anfang der dreißiger Jahre die erste deutschsprachige Einführung in dieses Gebiet veröffentlicht hatte, wurde er 1941 Professor in Straßburg, wo er das Institut für Psychologie und Klinische Psychologie gründete, dem er bis 1944 vorstand. 1950 entstand in Freiburg das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene unter seiner Federführung, ein Schritt, der zur Anerkennung der Parapsychologie in Deutschland beitrug, indem es dem Institut für Allgemeine Psychologie angegliedert wurde (1967). Bender rief auch das parapsychologische Forschungszentrum "Eichhalde-Institut" ins Leben.
 
     
 
 
 
     
 
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