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Individualpsychologie

 
     
   
Sammelbegriff für die Lehre von A. Adler, einem Schüler von S. Freud. Adler betonte das Ich und die sozialen Antriebe, wo Freud die Sexualität und die Triebgrundlagen des Es hervorhob. Menschliche Grundtriebfeder ist für Adler das Gemeinschaftsgefühl, grundlegendes Geschehen in der Neurose der Ausgleich von Minderwertigkeitsgefühlen, die zu einem Streben nach Macht und anderen «Arrangements», künstlichen Einrichtungen und Verhaltensweisen führen, etwa auch neurotischen Symptomen. Wer sich minderwertig fühlt und keine andere Möglichkeit mehr finden kann, Macht und Geltung zu gewinnen, greift auf eindrucksvolle Krankheiten zurück (Hysterie), um sich durchzusetzen. Freud sprach hier vom «sekundären Krankheitsgewinn. Die Individualpsychologie hat nicht nur die Psychotherapie weit über den Rahmen der unmittelbaren Anhänger Adlers hinaus beeinflußt, sondern auch die Erziehung und die Sozialarbeit.
 
     
 
 
 
     
 
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