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Kroh

 
     
   
Oswald, 1887-1955, Psychologe und Pädagoge. 1908-1913 Volksschullehrer, 1913-1919 Studium der Naturwissenschaften, Philosophie, Psychologie und Pädagogik. 1919 Promotion in Marburg bei E. Jaensch, 1919-1922 Assistent bei G. E. Müller in Göttingen, 1921 Habilitation. 1922-1923 außerordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Braunschweig, 1923-1938 Professor für Pädagogik in Tübingen, 1938-1942 Professor für Psychologie und Pädagogik mit besonderer Berücksichtigung der Heerespsychologie in München, 1942-1945 Professor für Psychologie an der Universität Berlin sowie ab 1949 an der Freien Universität Berlin. Schon in seiner Habilitationsschrift zur auf E. Jaensch zurückgehenden Eidetik widmete Kroh sich entwicklungspsychologischen Fragestellungen (Subjektive Anschauungsbilder bei Jugendlichen, 1922), die auch seine weitere Forschungstätigkeit bestimmten. Er entwickelte eine Phasenlehre der psychologischen Entwicklung, die in der Pädagogik der 30er Jahre eine weite Verbreitung fand (Entwicklungspsychologie des Grundschulkindes, 1928; Psychologie der Oberstufe, 1932). Nach 1933 vertrat er in seinen Arbeiten zunehmend nationalsozialistische Positionen. Insbesondere in seiner Tübinger Zeit nahm er entscheidenden Einfluß auf die Lehrerausbildung (Tübinger Studium). An der Freien Universität Berlin baute er ab 1949 das Psychologische Institut mit auf (Entwicklungspsychologie).


 
     
 
 
 
     
 
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