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Meinong

 
     
   
Alexius Ritter von Handschuchsheim, 1853–1920, Philosoph und Psychologe. Meinong studierte Geschichte und Philologie, wandte sich nach der Promotion 1874 der Philosophie F. Brentanos zu und habilitierte sich 1878. 1882 wurde er Professor, 1889 ordentlicher Professor in Graz. Dort begründete er 1894 das erste psychologische Laboratorium in Österreich. In Entfaltung des Brentanoschen Begriffs der Intentionalität entwickelte Meinong seine Gegenstandstheorie, die den Gegenstand an sich sowie in seiner Erfassung durch das Subjekt, also als Bezugsobjekt der Vorstellungen, betrachtet. Dazu veröffentlichte er Psychologisch-ethische Untersuchungen zur Werth-Theorie (1894), Untersuchungen zur Gegenstandstheorie und Psychologie (1904) und Über Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit. Beiträge zur Gegenstandstheorie und Erkenntnistheorie (1915). Eine autobiographische Skizze erschien in R. Schmidt, Philosophie in Selbstdarstellungen, 2, 1921, S. 91-150.

Literatur

Haller, R. & Fabian, R. (1985). Alexius Meinong und die Schule der Gegenstandstheorie. In K. Freisitzer, W. Hoflechner, H. L. Holzer & W. Mantl (Hrsg.), Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz.


 
     
 
 
 
     
 
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