A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Poesietherapie

 
     
   
Verwendung von Dichtung in der therapeutischen Praxis. Dichtung wird als ergänzende Methode der Selbsterkenntnis angewendet und kann für alle Klientengruppen ein geeignetes Verfahren sein. Als Hilfsinstrument wird sie sowohl in Einzeltherapie als auch in Gruppentherapien eingesetzt. Von Hauptinteresse sind die Reaktionen der Person auf ein Gedicht, das durch Metaphern und Gleichnisse als Katalysator für Emotionen wirkt und Interpretationen liefert. Nicht für jede Person und nicht zu jedem Zeitpunkt können Gedichte wirken, die Bedeutung ist höchst individuell und kann immer wieder variieren. Ein wirksames Gedicht spricht Menschen auf der Gefühls- und Verstandesebene an. In gruppentherapeutischen Sitzungen werden z.B. in entspanntem Rahmen Gedichte vorgelesen oder selbst verfaßt, und die Teilnehmer werden ermutigt ihre Assoziationen zu äußern. Die intuitive Erfahrung des Therapeuten ist notwendig, um Gedichte, die persönliche Verhaltensmuster berühren, für die Therapie nutzbar zumachen (Bibliotherapie).

Literatur

Lerner, A. (1983). Poesietherapie. In R. J. Corsini (Hrsg.), Handbuch der Psychotherapie. Weinheim: Beltz.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
POD
Poetzl-Phänomen
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Palaeokortex | Depersonalisation | Schlafsucht
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon