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rezeptives Feld

 
     
   
Bereiche auf einer Rezeptorfläche, die On- und Off-Zentrum-Ganglienzellen enthalten, z.B. in der Netzhaut des Auges oder in der Haut (On-Off-Antworten). Die einzelnen Rezeptoren dieser Felder sind über sog. Interneurone auf ein gemeinsames Neuron verschaltet. Bei Reizung der Felder wird die Entladungsrate dieses Neurons beeinflußt; je nach Organisation werden selektiv Einzelreize herausgefiltert. Die Funktion kortikaler rezeptiver Felder ist differenzierter als die der Rezeptoroberflächen des Auges. Sie reagieren optimal auf Helligkeits- und Größenunterschiede, auf Bewegungen und Richtungen. Die nach dem Prinzip der lateralen Hemmung verschalteten rezeptiven Felder führen in ihrer Wirkung zu einer Hervorhebung von Kontrasten, z.B. von Grenzen zwischen dunklen und hellen Felder, und zur besseren räumlichen Wahrnehmung (Kontrastphänomen, Machsche Bänder).


 
     
 
 
 
     
 
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