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Sommer

 
     
   
Robert, 1864–1937, deutscher Psychiater und Psychologe. 1887 Promotion zum Dr. phil. in Berlin, 1891 zum Dr. med. in Würzburg. 1895–1933 Professor für Psychiatrie in Gießen und Direktor der Klinik für psychiatrische und nervöse Krankheiten. 1904 Mitbegründer der Gesellschaft für experimentelle Psychologie. Sommer suchte eine Symptomlehre der Psychopathologie zu begründen (Lehrbuch der psychopathologischen Untersuchungsmethoden, 1899). Er befaßte sich mit psychischer Hygiene, Familienforschung und Vererbungslehre (1907) und kriminalpsychologischen Studien zur Persönlichkeit von Straftätern, Rehabilitationsmaßnahmen sowie Problemen des Strafvollzugs (Kriminalpsychologie und strafrechtliche Psychopathologie, 1904). Sein besonderes Interesse galt der Experimentellen Psychologie, er konstruierte mehrere experimental-psychologische Apparate (Die Ausstellung von experimental-psychologischen Apparaten und Methoden in Gießen, 1904). Darüber hinaus widmete er sich der Tierpsychologie (1925) und trat als Psychologiehistoriker hervor (Grundzüge einer Geschichte der deutschen Psychologie und Aesthetik, 1892).


 
     
 
 
 
     
 
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