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soziale Validität

 
     
   
auch: Qualität, im weiteren Sinne Akzeptanz einer psychologischen Untersuchungsmethode; im engeren Sinne (nach Schuler und Stehle) Erleben eignungsdiagnostischer Situationen durch die Bewerber. Im Konzept der sozialen Validität wird angenommen, daß die Bewerberreaktion insbesondere von den Parametern Information, Partizipation/Kontrolle, Transparenz und Urteilskommunikation/Feedback abhängt. Grundintention der sozialen Validität ist das Bemühen, eignungsdiagnostische Prozesse als faire, partnerschaftliche Situationen im Sinne einer gemeinsamen Problemlösung zu gestalten, die den Bewerbern eine fundierte Selbstselektion ermöglichen. In diesem Sinne wurden Ansätze zur Weiterentwicklung des Konzepts im Rahmen von Gerechtigkeitstheorien unternommen. Empirische Untersuchungen zur sozialen Validität von Personalauswahlverfahren (Berufseignungsdiagnostik) haben die Überlegenheit solcher Methoden ergeben, die gegenwärtige Leistungen abfordern, arbeitsprobenartigen Charakter aufweisen und in Form sozialer Interaktion stattfinden.


 
     
 
 
 
     
 
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