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Stern

 
     
   
Erich, 1889–1959, deutscher Psychologe und Pädagoge. 1909–1915 Studium der Technik und der Medizin an den Universitäten Berlin und Lausanne, an der Technischen Hochschule Karlsruhe und der Universität Straßburg. 1915 Promotion in Medizin in Straßburg, 1917 Promotion in Psychologie bei A. Messer in Gießen. 1919–1921 Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität Hamburg, 1920 Habilitation für Psychologie und experimentelle Pädagogik in Gießen, dort 1924 Ernennung zum apl. Professor für Philosophie und Pädagogik. Ab 1927 Dozent am Pädagogischen Institut Mainz (der Technischen Hochschule Darmstadt angegliedert) und Aufbau der Abteilung für Psychologie, Jugendkunde und Heilpädagogik. 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen, Emigration nach Paris. 1933-1940 und 1950-1955 an der Clinique de Neuro-Psychiatrie Infantile in Paris tätig. Die Schwerpunkte Sterns Arbeit lagen im Bereich der Pädagogischen Psychologie und Klinischen Psychologie. Er beschäftigte sich mit praktischen Fragen der Lehrerbildung (Einleitung in die Pädagogik, 1922), der Jugendpsychologie (1923), der Schulberatung und später der klinischen Diagnostik (Die Tests in der klinischen Psychologie, 2 Bd. 1954/55) und der Psychotherapie (Die Psychotherapie in der Gegenwart, 1958).


 
     
 
 
 
     
 
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