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Arbeitsorganisation, umfaßt alle räumlich-zeitlichen organisatorischen Ist-Zustände, alle organisierten Anstrengungen und koordinierten Tätigigkeiten von Personen, um das Zusammenwirken von Mensch-Maschine-Umwelt-Systemen zu optimieren (Ablauforganisation, Aufbauorganisation, Arbeitsorganisationslehre). Die organisierten Anstrengungen sind notwendig, um die gesetzten Zwecke und Ziele zu erreichen. In einer Organisation soll nach festgelegten Regeln, Plänen und Programmen und mit Hilfe spezieller Führungsmittel (z.B. Delegation) gehandelt werden. Der Gegenstandskatalog der Arbeitsorganisation umfaßt in Anlehnung an Zülch u.a. folgende Problembereiche:
- Aufgabenstruktur (Zeitbedarf in der Organisationseinheit),
- Technisierung (Festlegung der Arbeitsteilung),
- Kapazität (Kapazitätsbedarf für personelle Aufgaben),
- Stellenbildung (Synthese personeller Aufgaben zu Funktionen einer Stelle),
- Zusammenarbeit (personelle Kooperationsformen),
- Kommunikation (Informations- und Kommunikationsformen),
- Zeitregime (Regelung der Arbeitszeiten und -pausen),
- Motivation (System zur Förderung der Arbeitseinstellung),
- Kontrolle (Überprüfung personell beeinflußbarer Leistungen). |
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