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Emotionstheorie existenzanalytische

 
     
   
eine nach der "personalen Wende" in der Existenzanalyse im Rahmen der Personalen Existenzanalyse und der Grundmotivationen entwickelte Theorie der Gefühle. Die Grundthese besagt, daß jedes Gefühl eine Reaktion auf die Wahrnehmung eines Objektes ist, die durch ein physisches, psychisches oder geistiges Berührtsein entsteht, wodurch die Vitalität (beim Fühlen) und/oder die Geistigkeit (beim Gespür) des Menschen in Bewegung gerät, was vom Ich als (Gefühls)-Kraft erlebbar ist. Das prozessuale Emotionsmodell von Längle beschreibt die zeitliche Abfolge der Entstehung der Gefühle (Personale Existenzanalyse, Person). Inhaltlich werden die Gefühle den Grundmotivationen zugeordnet. Psychopathologische Entwicklungen von Gefühlen (z.B. Unruhe, Ängstlichkeit) sind als Folge des verunsicherten Seinsgrundes, Depression z.B. als Verlust und Trauer als Wiederherstellung des Grundwertes zu verstehen.

Literatur

Längle, A. (1998). Verständnis und Therapie der Psychodynamik in der Existenzanalyse. Existenzanalyse, 15, 1, 16-27.


 
     
 
 
 
     
 
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