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Goldstein

 
     
   
Kurt, 1878-1965), Neurologe und Psychiater, hatte Professuren in Königsberg, Frankfurt/Main und Berlin, nach seiner Emigration im Dritten Reich in Amsterdam, Boston und New York inne. In seiner Frankfurter Zeit leitete er dort das Hirnverletzten-Lazarett. Seine gemeinsam mit Frieda Fromm-Reichmann unternommenen medizinisch-psychologischen Arbeiten über Hirnverletzungen hatten auch Auswirkungen auf die allgemeine psychologische Theoriebildung. So geht beispielsweise auf ihn und Adhémar Gelb die Unterscheidung zwischen abstraktem und konkretem Denken zurück. "Konkret" wird z.B. bei der Darbietung eines Kreises ein Rad oder eine runde Tischplatte gesehen, "abstrakt" dagegen ein Kreis, eine geometrische Figur. Während ein Gesunder sich sowohl abstakt wie auch konkret verhalten kann, sind Menschen mit bestimmten Hirnverletzungen oder auch Kinder auf das konkrete Verhalten beschränkt. Goldsteins Arbeitsgebiet umfasste die Hirnpathologie, Klinische Psychologie, Sprachpsychologie (Sprache), Wahrnehmung, Denken u.v.m. Er gilt als einer der Väter der Humanistischen Psychologie. Zusammen mit Charlotte Bühler, Carl R. Rogers und Abraham H. Maslow und anderen gründete er Ende der fünfziger Jahre die "American Association for Humanistic Psychology.


 
     
 
 
 
     
 
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