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Phantasien sexuelle

 
     
   
Vorstellungsbilder, die die Sexualität betreffen, bei der Masturbation (Onanie) sowie anderen sexuellen Praktiken eine große Rolle spielen und aus lerntheoretischer Sicht für die Entwicklung von sexuellen Störungen mitverantwortlich sind. So könnte z.B. Pädophilie dadurch entstanden sein, daß die Erfahrungen, die ein Junge bei seinen ersten sexuellen Tastversuchen mit einem gleichaltrigen Mädchen gemacht hat, ihm in Zukunft als Phantasien bei autoerotischen Handlungen dienen. Die Orgasmen, die er dabei erreicht, können verstärkend in der Art wirken, daß die Phantasie eines jungen Mädchen zum Schluß der einzige Reiz wird, der sexuelle Erregung hervorruft. Trotz zunehmendem Alter bleibt z.B. mangels befriedigender anderer sexueller Kontakte das phantasierte Sexualobjekt ein Kind. Nach dieser Modellvorstellungen sind verhaltenstherapeutische Interventionen bei Sexualstraftätern sinnvoll (Lernen, Verhaltenstherapie).


 
     
 
 
 
     
 
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