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Schulsozialarbeit

 
     
   
auch: schulbezogene Jugendarbeit, schulbezogene Jugendhilfe, soziale Arbeit an Schulen, Jugendarbeit an Schulen. Es existiert für dieses Berufsfeld keine einheitliche Definition. Einige Beispiele: a) Oberbegriff für eine Gruppe verschiedener Aktivitäten innerhalb von Schulen, die vorwiegend außerhalb des Unterrichts, in Anlehnung an sozialpädagogische Methoden und mit pädagogischen, sozialen und gesellschaftlichen Zielsetzungen betrieben werden. b) Bezeichnung eines Arbeitsprinzips und Tendenz in Schulen, die in engem Zusammenhang mit schulreformerischen Zielen und dem spannungsreichen Bemühen um deren Verwirklichung gesehen werden muß. c) sämtliche Aktivitäten und Ansätze einer verbindlich vereinbarten, dauerhaften und gleichberechtigten Kooperation von Jugendhilfe und Schule (bzw. von Fachkräften der Jugendhilfe einerseits und Lehrkräften andererseits), durch die sozialpädagogisches Handeln am Ort sowie im Umfeld der Schule ermöglicht wird. Schulsozialarbeit ist eine zusätzliche Ressource, die die pädagogische Qualität der Schule weiterentwickeln hilft und das Repertoire pädagogischer Arbeitsformen und Lernchancen erweitert. d) eine präventive Form der Jugendhilfe zur Förderung von Kindern im schulpflichtigen Alter. Sie begibt sich in das Lebensfeld der jungen Menschen, hier an einen speziellen, für Kinder und Jugendliche besonders wichtigen Ort, die Schule (Schulpsychologie, Pädagogische Psychologie).


 
     
 
 
 
     
 
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