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Schwerhörigkeit im Alter

 
     
   
auch: Presbyakusis, bildet sich schleichend heraus und trifft mindestens ein Drittel aller über 65jährigen: Kennzeichen sind v.a. ein zunehmender Hörverlust für hohe Töne und symmetrischer Hörverlust. Außerdem verändert sich das Empfinden der Lautheit von Reizen. Ältere Menschen brauchen einerseits einen höheren Schalldruck, um einen Reiz überhaupt wahrnehmen zu können, andererseits ist bei sehr lauten Reizen die Unbehaglichkeits- und Schmerzschwelle des Gehörs schneller erreicht als bei jungen Menschen (Lautheitsausgleich; Rekruitment). Die psychischen Folgen der unsichtbaren Behinderung werden von normalhörenden Personen, aber auch von den Betroffenen, meistens unterschätzt. Neben dem primären (objektiven) Handicap tritt ein sekundäres Handicap auf: Unsicherheit, Ängstlichkeit oder Scham, die wiederum ein Vermeiden von sozialen Situationen und Rückzug von Freizeitaktivitäten zur Folge haben können. Eine psychosoziale Beratung Schwerhöriger steckt noch in den Kinderschuhen.

Literatur

Tesch-Römer, C. u.a. (1996). Schwerhörigkeit im Alter. Report Psychologie, 21, Heft 7.


 
     
 
 
 
     
 
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