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Verbale Verhaltenstherapie

 
     
   
eklektisches Verfahren von Hugh Sorrow, das sich auf die Methoden des klassischen und instrumentellen Konditionierens und Modellernen sowie auf einsichtsorientierte therapeutische Ansätze stützt. Ziel ist Verhaltensänderung, wobei unter Verhalten offenes Verhalten (Handlungen, Sprache, körperliche Aktivität) und Verdecktes Verhalten (Wahrnehmung, Vorstellung, Denken, Fühlen) zählt. Die Diagnostik umfaßt Bestandsaufnahme, Feststellung der Probleme und Symptome, Bestimmung der Therapieziele, Bestimmung der Baseline, Funktionsanalyse der Therapieziele (was verbessert/verschlimmert das Symptom?), Spezifizierung des Therapieziels. Die Auswahl der Methoden wird stark variiert und hängt vom zu behandelnden Problem ab. Die Beendigung der Behandlung erfolgt über einen längeren Zeitraum, der dazu dient, die Aufmerksamkeit des Klienten auf seinen Alltag zu lenken, der gedanklichen Vorbereitung auf den Abschluß der therapeutischen Intervention, der gedanklichen Vorbereitung auf eventuell auftretende Schwierigkeiten. Die Therapie kann erfolgreich bei Zwangsstörungen eingesetzt werden.

Literatur

Sorrow, H. A. (1983). Verbale Verhaltenstherapie. In R. Corsini, Handbuch der Psychotherapie (Bd. 2). Weinheim: Beltz.


 
     
 
 
 
     
 
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