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Koffka

 
     
   
Kurt, 1886-1941, deutscher Gestaltpsychologe, promovierte 1908 bei C. Stumpf an der Universität Berlin (Experimental-Untersuchungen zur Lehre vom Rhythmus, 1909), dann Arbeit im Physiologischen Laboratorium bei J. v. Kries in Freiburg (1908-1909), Assistent bei O. Külpe und K. Marbe in Würzburg (1909-1910) und bei F. Schumann in Frankfurt am Main (1910-1911), 1911 Habilitation in Gießen, 1918 außerordentlicher Professor und von 1921 bis 1927 Leiter des Instituts für experimentelle Psychologie und Pädagogik an der Universität Gießen. 1927 Übersiedlung in die USA, Professor am Smith College, Northhampton, Massachusetts (1927-1941). Er gehörte mit W. Köhler und M. Wertheimer zu den Entwicklern der Gestaltpsychologie und war Mitherausgeber der Zeitschrift Psychologische Forschung (ab 1921), des Hauptorgans der Schule. In seiner Zeit in Gießen wandte er die Begriffe und Vorstellungen der Gestaltpsychologie auf Probleme der Entwicklungspsychologie an (Die Grundlagen der psychischen Entwicklung, 1921). Durch zahlreiche Artikel in US-amerikanischen Zeitschriften (Perception: An introduction to the Gestalt-Theorie, 1922) und Gastaufenthalte an Universitäten machte Koffka die Gestaltpsychologie in den USA bekannt. Sein Hauptwerk sind die umfassenden Principles of Gestalt Psychology (1935).

Literatur

Harrower, M. (1983). Kurt Koffka: an unwitting self-portrait. Gainesville: University Press of Florida.


 
     
 
 
 
     
 
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