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Sartre

 
     
   
Jean Paul, 1905–1980, Pariser Philosoph, Dramatiker und Romanschriftsteller. Nach Studium der Philosophie, Psychologie und Soziologie in Paris 1924–1928 wird er Lehrer und Hochschullehrer. Seine philosophischen Werke fußen auf der phänomenologischen Bewegung, insbesondere auf E. Husserl, M. Heidegger, M. Scheler und K. Jaspers, später auch auf marxistischen Konzepten. Dazu gesellt sich eine Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse S. Freuds. Für die Psychologie von einiger Bedeutung sind seine Behandlung der Emotionen in Esquisse d’une théorie des émotions (1939) (Entwurf einer Theorie der Emotionen) und L’imaginaire: Psychologie phénoménologique de l’imaginaire (1948) (Das Imaginäre: Phänomenologische Psychologie der Einbildungskraft, 1980). Sartres Gesamtwerk gehört zum Existentialismus und hat Einwirkung in die Psychiatrie gezeitigt, insbesondere seine Auffassung der Neurose als eines Resultats der Diskrepanz zwischen Bewußtsein und Handlung.


 
     
 
 
 
     
 
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