A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Selbstbeobachtung

 
     
   
1) Methode der Erinnerungsarbeit, ein Verfahren der qualitativen Sozialforschung z.B. zur Erfassung subjektiven Arbeitshandelns, des Ist-Zustandes und Abgleichs mit dem Sollzustand. Dabei kann es sich z.B. um die Erfassung des aktuellen Vorgehens bei einer Abmagerungskur oder von aktuellen Lernresultaten handeln. Grundlage der Selbstbeobachtung ist Selbstaufmerksamkeit: das Herausgreifen eines kleinen Bereichs unseres täglichen Lebens und genauere Beobachtung für eine gewisse Zeit, um unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu schärfen und Dinge auf eine neue Weise sehen zu lernen. 2) Kontrollierte Introspektion, die systematische Berichte (lautes Denken) und sekundär auswertbare Aufzeichnungen verwendet, um innere Prozesse zugänglich zu machen, die von außen nicht beobachtbar sind und die von den betroffenen Personen selber ebenfalls nur sehr schwer wahrnehmbar bzw. verbalisierbar sind. Es gibt Selbstbeobachtungen, die im Prinzip auch von anderen Personen überprüfbar sind, z.B. über eigene Verhaltensweisen, körperliche Veränderungen, bestimmte Ereignisse.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Selbstbekräftigung
Selbstberichtsmethoden
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Anorgasmie situative | Time-line-Therapie | Ödipale Phase
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon