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Signifikanztest

 
     
   
statistisches Verfahren zur Bestimmung der Alpha-Fehler-Wahrscheinlichkeit (verteilungsgebundene Verfahren, verteilungsfreie Verfahren). Eine wichtige Voraussetzung für die Durchführung ist ein angemessenes Skalenniveau der Variablen. Ein verteilungsgebundener Signifikanztest, der Mittelwerte oder Varianzen vergleicht, ist nur sinnvoll, wenn die eingehenden Werte mindestens intervallskaliert sind (Meßtheorie, Messung, Messung per fiat). Andernfalls sollten verteilungsfreie Verfahren verwendet werden. Viele der verteilungsgebundenen Signifikanztests sind an bestimmte mathematisch-statistische Voraussetzungen geknüpft (v.a. Normalverteilungsannahme und Homoskedastizität), die man mit speziellen Tests prüfen kann (Normalverteilung, Skedastizität). Wenn die Annahmen verletzt sind, können aufgrund ihrer Robustheit einige Signifikanztests trotzdem eingesetzt werden, da sie bei großen Stichproben trotz Voraussetzungsverletzungen richtig entscheiden (Robustheit von Prüfverfahren). Da Signifikanz auch bei zu vernachlässigenden Effekten durch entsprechend große Stichproben fast immer erreicht werden kann, sollten Effektstärken angegeben werden.


 
     
 
 
 
     
 
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