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Sperber

 
     
   
Manés, 1905–1984, französischer Psychologe und Schriftsteller. Zunächst Mitarbeiter A. Adlers in Wien, 1927–1933 psychotherapeutische Praxis in Berlin, Herausgeber der Zeitschrift für individualpsychologische Pädagogik und Psychohygiene. 1933 von den Nazis festgenommen, Flucht nach Frankreich und in die Schweiz, nach Kriegsende Rückkehr nach Paris, dort Tätigkeit als Verlagsdirektor. Nachhaltig beeinflußt von A. Adler widmete Sperber sich der Förderung und Weiterentwicklung der Individualpsychologie (Individuum und Gemeinschaft, 1978; Vorlesungen aus dem Jahr 1933; Zur Analyse der Tyrannis, 1938). 1927 trat er der Kommunistischen Partei bei, wandte sich jedoch 1937 unter dem Eindruck des Stalinismus vom Kommunismus ab. Er verfaßte ein Essay (Alfred Adler, 1926) und eine Buch (Alfred Adler oder Das Elend der Psychologie, 1970) über Adler sowie zahlreiche Romane, die mehrfach ausgezeichnet wurden.


 
     
 
 
 
     
 
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