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Vetter

 
     
   
August, 1886–1959, deutscher Psychologe. Zunächst als Graphiker und Schriftsteller tätig, 1930 Ernennung zum Dr. h. c. der Kulturwissenschaften an der Technischen Hochschule Dresden auf Vorschlag G. Kafkas, 1932–1933 dort wissenschaftliche Tätigkeit. 1934–1939 Assistent am Psychologischen Institut der Universität Leipzig bei F. Krueger, 1939–1945 Tätigkeit am Deutschen Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie in Berlin (Leitung der Testabteilung). Ab 1940 im Auftrag des Instituts Berater der IG-Farben-Werke. 1946 Privatdozent, 1947–1951 außerordentlicher und 1951–1957 ordentlicher Professor an der Universität München. Neben seiner Tätigkeit als Graphiker veröffentlichte Vetter kulturgeschichtliche Schriften (Kritik des Gefühls, 1923). Später befaßte er sich mit Ausdruckskunde und charakterologischer Diagnostik, insbesondere mit Graphologie. In seinem Anthropognomik genannten Ansatz versucht er, die Symbolik der Erscheinungswelt und der Gestalt zu erfassen (Natur und Person, 1949; Personale Anthropologie, 1966; Die Zeichensprache von Schrift und Traum, 1970).


 
     
 
 
 
     
 
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