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Traum

 
     
   
Phantasieerlebnisse im Schlaf, die sich von den Phantasien im Ta-geserlebcn durch ihre weit größere Überzeugungskraft und ihren Wirklichkeitscharakter unterscheiden. Die schon von I. Kant gegebene Antwort auf die Frage, warum manche Menschen sich an Träume erinnern und andere nicht, ist durch die psychologische Traumforschung bestätigt worden: Alle Menschen träumen, doch werden die meisten Träume schon vor dem Aufwachen wieder vergessen. Traumreiche Schlafperioden sind durch Veränderungen im Hirnstrombild, heftige Mimik und schnelle Augenbewegung (REM = Rapid Eye Movement) gekennzeichnet. Jeder Mensch kann, wenn er zum richtigen Zeitpunkt geweckt wird, über Traumerlebnisse berichten. Wenn man einen Menschen immer während der traumreichen Schlafabschnitte weckt, dann träumt er in der folgenden Nacht das Versäumte nach. Die ursprüngliche Annahme, daß ein solches Unterbinden des traumreichen Schlafs zu seelischen Störungen führt, hat sich allerdings nicht bestätigen lassen. Traumdeutung,
 
     
 
 
 
     
 
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