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Wissenschaftstheorie

 
     
   
Disziplin, die sich mit dem Begriff und der Einteilung von Wissenschaften, ihren Erkenntnisprinzipien und Methoden, sowie ihrer Sprache beschäftigt. Ein modernes Verständnis der Wissenschaftstheorie ist eine philosophisch reflektierte und gleichzeitig fachspezifische Methodenlehre (Forschungsmethoden). Als erster Wissenschaftstheoretiker gilt Aristoteles, der noch heute gültige Grundbegriffe wie „Form“, „Inhalt“, „Schluß“, „Beweis“ und „Definition“ schuf und eine Einteilung der Wissenschaften in theoretisch auf Erkenntnis zielende und in praktische, angewandte, auf Handeln zielende Wissenschaft vornahm (Angewandte Psychologie). Für die Psychologie wichtige wissenschaftstheoretische Ansätze sind u.a. Logik, der Empirismus, Phänomenologie, Kritischer Rationalismus, in neuerer Zeit die Systemtheorie (nomologische Psychologie, deduktiv-nomologische Erklärung, empirische Psychologie, Wissenschaftliche Erklärung, Leib-Seele-Problem).


 
     
 
 
 
     
 
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