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Taylorismus

 
     
   
auch: wissenschaftliche Betriebsführung, scientific management; von F. W. Taylor begründetes System der industriellen Betriebsorganisation zur Steigerung der Arbeitsproduktivität (Fordismus). Taylor analysierte die Arbeits- und Bewegungsabläufe seiner Mitarbeiter bis ins Detail (Arbeitsanalyse). Sein Vorgehen bestand darin, besonders effizient arbeitende Personen in ihrer Arbeitsausführung genauestens nach Reihenfolge und Zeitbedarf der Bewegungen zu beobachten. Die effzientesten Bewegungsabläufe wurden zusammengestellt und in Tabellen gelistet. Aufgrund dieser Beobachtungen wurden alle zeitraubenden Bewegungen ausgeschaltet. Zusammen mit der Annahme, daß die Arbeitenden nur durch monetäre Anreize zu motivieren seien, führte das scientific management zu in kleinste Einheiten zerlegte Arbeitsfolgen mit negativen Begleiterscheinungen (Monotonie). Diese Arbeitsorganisation geht einher mit starren, stark hierarchisierten und bürokratisierten Organisationsstrukturen, die planende und ausführende Handlungen voneinander trennen (Tätigkeiten, Organisationstheorien). Neue Ansätze der Arbeitsgestaltung favorisieren Gruppenarbeit (Job Enlargement, Rob Rotation, Job Enrichment).


 
     
 
 
 
     
 
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