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Eignungstests

 
     
   
Bezeichnung für diejenigen Testverfahren (Tests), die darauf abzielen, eine bestimmte Eignung für einen Beruf oder eine Schulart festzustellen und zu Fragen der Selektion, Plazierung und Klassifikation Antworten zu finden (Berufseignungsdiagnostik, Diagnostik, Personalauswahl). Zu den ersten Psychologen, die solche Tests vorschlugen, zählen

- J. M. Cattell, 1890: Auswahl geeigneter Universitätsanwärter in den USA,

- A. Binet, 1905: in Frankreich Auswahl derjenigen Kinder, für die eine übliche schulische Ausbildung sinnlos schien, und Zuweisung in Förderklassen,

- B. Goddard, 1912: in den USA Auswahl von "geeigneten" Einwanderungswilligen mit Hilfe von Intelligenztests,

- H. Münsterberg, 1910: in den USA Ausleseverfahren für Straßenbahnführer zur Verhütung von Straßenbahnunfällen, 1927: Auslesemethode für Telephonistinnen,

- O. Lipmann, ab 1906: in Deutschland Personalauslese für militärische Spezialeinheiten,

- R. M. Yerkes, 1917: Entwicklung des Army-Alpha-Tests, mit dessen Hilfe das amerikanische Heer 1,5 Millionen Rekruten nach einem Intelligenzmaß klassifizierte, um sie für die "richtigen" militärischen Verwendungen zu plazieren.


 
     
 
 
 
     
 
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