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operante Verfahren

 
     
   
Bezeichnung für Verfahren der Verhaltenstherapie, die auf die Symptombehandlung mittels der Veränderung der Konsequenzen des Symptoms abzielen. Im wesentlichen wird dabei der Abbau symptomatischen Verhaltens und Aufbau von alternativen Verhaltensweisen, die Stabilisierung dieser Verhaltensweisen und das Kontingenzmanagement unterschieden. Diese operanten Methoden können sowohl vom Therapeuten, vom Patienten (i.S. einer Selbstkontrolltherapie) oder über Mediatoren angewendet werden (z.B. durch Eltern im Rahmen eines Elterntrainings oder durch das Pflegepersonal im Rahmen eines Token Economy Programms bei chronisch schizophrenen Patienten). Entsprechend werden praktische Methoden des Shaping, Chaining, Prompting, Fading, der Kontingenzverträge und generell der positiven Verstärkung mittels sozialer und materieller Verstärker eingesetzt. Diese Methoden kommen bei der Therapie von Störungen des Sozialverhaltens bei Kindern und Jugendlichen, in der Paartherapie, bei Alkoholismus, bei Eßstörungen, bei Verhaltensstörungen geistig Behinderter oder in der Schizophreniebehandlung zur Anwendung. Die Strategien der Selbstkontrolle haben sich aus den operanten Verfahren entwickelt und stellen streng genommen einen eigenen Bereich dar.


 
     
 
 
 
     
 
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