A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Neuroseformen

 
     
   
Es gibt verschiedene Einteilungen von Neurosen. Die erste ist die in Psycho- und Organneurosen: in Neurosen mit seelischen Symptomen (Zwangsvorstellungen, Ängsten) oder mit körperlichen Symptomen(psychosomatische Krankheiten). Eine andere Einteilung trennt die «Übertragungsneurosen» (Hysterie, Zwangsneurose, Phobien) von den «narzißtischen Neurosen», worunter Freud die Psychosen verstand, weil er glaubte, daß diese Kranken keine zuverlässige Beziehung (Übertragung) zum Therapeuten herstellen können. In einer dritten Einteilung trennt man Symptom- und Charakterneurosen. Die Symptomneurosen sind durch auffällige Leidenszeichen wie Ängste, Konversion, Zwangssymptome (Zwangsneurose), Depressionen gekennzeichnet. Bei den Charakterneurosen sind es weniger auffällige Schwierigkeiten, mit dem Leben zurechtzukommen: oft ungeeignete Partnerwahl , immer wieder scheiternde Beziehungen, allgemeine Unzufriedenheit. Borderline-Störungen, Psychopathie.

Rogers begründete Richtung der Psychotherapie, auch Gesprächsthera-

pie oder klientenzentrierte Therapie genannt, bei der ohne eine ausgearbeitete Neurosen-Lehre der Therapeut durch ein besonderes, mit Hilfe von Tonbandaufnahmen und Fragebögen (Tests) überprüftes Verhalten versucht, günstige Persönlichkeitsänderungen zu bewirken. Dieses Verhalten umfaßt 1. Einfühlung und mitmenschliche Wärme. 2. Verbalisierung emotionaler Inhalte der Äußerungen des Klienten; dabei versucht der Therapeut mit Worten das auszudrücken, was seinem Empfinden nach der Klient augenblicklich fühlt. 3. Echtheit.
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Neurose
Neurosekretion
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Interpersonal Process Recall | Umweltbewußtsein | Talisman
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon